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Hallo, ich bin Askja.

Askja
Askja Gonniedatter
av Maastadfjellet
Mit vollem Namen heiße ich Askja Gonniedatter av Maastadfjellet. Wie mein langer Name schon sagt, bin ich die Tochter von Gonnie. Ich bin kurz vor Weihnachten 2005 hier in Felm als erstes von 2 Lundehundbabys auf die Welt gekommen. Mein Bruder heißt Atle, oder mit ganzem Namen Atle Gonnieson av Maastadfjellet. Mein Papa ist Maahornet's Annar, den hab ich aber noch nie gesehen. Mein Frauchen hat gesagt er sei ein ganz toller Lundehund. Er ist norwegischer, dänischer und finnischer Champion. Ich weiß zwar nicht was das bedeutet, aber es hört sich sehr wichtig an.

Als ich 10 Wochen alt war, wurde mein Bruder von seinen neuen Menschen abgeholt. Da war ich sehr traurig. Mit ihm konnte man so toll spielen. Na ja, er war etwas größer und schwerer als ich und er hat mir oft weh getan, aber mit ihm konnte man so schön rumtoben. Dafür habe ich ihm dann oft genug in seine Ohren oder in seinen Schwanz gebissen. Vor allen Dingen sind wir sehr viel draußen im Schnee rumgetobt, das war ganz toll, aber auch kalt doch das hat mich nicht sehr gestört. Der Schnee ist nun nicht mehr da und Atle auch nicht mehr.

Ich weiß nicht ob ich das schon gesagt habe, aber ich wohne hier nicht nur mit Herrchen und Frauchen sondern auch mit meiner Mama Gonnie und einem Hund der Tjalfe heißt. Er sieht fast so aus wie mein Bruder Atle nur viel größer und auch älter. Er ist ganz süß zu mir und wir rennen viel im Garten herum aber manchmal kann er auch sehr streng sein. Und wenn er dann so streng guckt, dann schmeiß ich mich schnell auf den Rücken um ihm zu zeigen, daß ich doch ein liebes Lundehundmädchen bin.

Askja und Gonnie
Askja mit ihrere Mutter Gonnie
Ich gehe sehr viel mit meinen beiden Menschen und mit Gonnie und Tjalfe im nahen Wald spazieren. Das macht sehr viel Spaß denn da kann man sehr viel schnüffeln und auch buddeln, oder halt mit allen um die Wette laufen. Manchmal fahren wir mit dem Auto an die Ostsee und laufen am Strand entlang. Da ist ganz viel Wasser und auch sehr viel Sand. So richtig trau ich mich aber noch nicht in's Wasser. Das kitzelt so komisch an den Beinen.

Manchmal treffen wir andere Menschen wenn wir so spazieren gehen. Viele kommen dann zu mir und sagen "och bist du aber süß" und dann wollen sie mich streicheln. Das find ich aber gar nicht gut, da lauf ich lieber gleich weg. Wenn wir andere Hunde treffen dann lauf ich vorsichtshalber zu Herrchen oder auch zu Frauchen und stell mich zwischen deren Beine. Man weiß ja nie ob die anderen Hunde auch nett sind. Aber wenn die einem nichts tun dann spiel ich auch mit denen.

Mein Herrchen hat gesagt im Sommer fahren wir alle zusammen mit unserem großen Auto nach Norwegen in Urlaub. Er hat gesagt da kann ich dann sehen wo alle Lundhunde herkommen, es würde mir bestimmt da gefallen. So richtig weiß ich noch nicht was er meint, aber ich bin schon sehr gespannt.

Am 28. Januar 2013 wurde Askja aufgrund ihrer Anwartschaften vom Verband für das Deutsche Hundewesen mit dem Titel Deutscher Champion ausgezeichnet.


Askja's letzter, aussichtsloser Kampf.

Ende 2015 fing Askja an zu husten, es war ein hartnäckiger Husten der nicht besser werden wollte. Unser Tierarzt versuchte ihr Immunsystem zu stärken, ohne Erfolg. Dann folgte eine Röntgenuntersuchung von Askja's Brustkorb. Oh Schreck, auf einem Lungenflügel waren kleine helle Flecken zu erkennen. Da sind Metastasen, erklärte unser Tierarzt. Eine Chemotherapie käme nicht in Frage, das würde ihr empfindliches Verdauungssystem zu sehr in Mitleidenschaft ziehen. Er verschrieb ihr Cortison.

Askja trinkt
Askja trinkt
Nach wenigen Wochen war zu erkennen, das Askja kaum noch fressen wollte, ab und zu einen halben Zwieback oder ein paar wenige Leckerlis. Auffällig war, dass sie mehr trank als sonst. Sie verlor immer mehr an Gewicht.

Aber sie wollte nicht auf die morgen- und vormittäglichen Spaziergänge mit unserem kleinen Rudel verzichten. Die Hustenanfälle kamen immer häufiger, vor allen Dingen morgens gleich nach dem Aufstehen. Gerne hätte ich Askja von ihrem Leiden erlöst aber so lange sie uns noch auf unseren Spaziergängen begleitete, brachte ich es nicht übers Herz. Brav trottete sie hinter uns her, ab und zu hustete sie und würgte, aber sie kam mit, wenn auch langsamen Schrittes.

Kurze Zeit später stellte Askja die Nahrungsaufnahme gänzlich ein. Rapide verlor sie nun an Gewicht. Sie wurde immer kurzatmiger, die gemeinsamen Spaziergänge fielen ihr schwerer und schwerer, ihre Kräfte schwanden. Sie hatte wohl selbst erkannt wie aussichtslos ihre Lage war. Das war für uns das Zeichen ihr einen letzten Dienst zu erweisen und ihrem Leiden ein Ende zu setzen. Am Montag den 29. Februar wurde Askja erlöst.

Lebe wohl meine kleine treue Maus. Danke für dein grenzenloses Vertrauen. Danke für deine unermessliche Liebe.
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