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Gonnies zweiter Wurf

Gonnie und Fenris
Gonnie und Fenris
Für uns stand fest, Gonnie sollte mit der Läufigkeit im Herbst 2007 gedeckt werden. Da der ausgesuchte Rüde im Ausland lebte, mußten wir dem DCNH die Ahnentafel, zwei Ausstellungsergebnisse und die Augenuntersuchung des Deckrüden vorlegen. Danach erhielten wir die Belegerlaubnis für den ausländische Deckrüden. Gonnie stellte unsere Geduld auf eine harte Probe, doch dann mit gut 2-monatiger Verspätung, stellte sich Mitte Dezember die langerwartete Läufigkeit ein. Nach zwei Blutuntersuchungen durch unseren Tierarzt wurde der optimale Zeitpunkt für den Deckakt bestimmt.
Gleich nach dem Weihnachtsfest machten meine Frau und ich uns auf den Weg nach Norwegen, nach fast 900 Kilometern und 11 Stunden Fahrzeit erreichten wir unser Ziel. Der Deckrüde war gleich interessiert und auch Gonnie war nicht abgeneigt. Schon nach kurzer Zeit kam es zum Deckakt. Danach wehrte Gonnie alle Annäherungsversuche des immer noch sehr interessierten Rüden ab. Der arme Kerl konnte einem Leid tun. Am nächsten Tag traten wir die Heimreise an, wieder fast 900 Kilometer und wieder 11 Stunden unterwegs. Am Sylvestermorgen waren wir wieder zu Hause, müde und abgekämpft.
Gonnie leckt ihre Welpen trocken
Gonnie leckt ihre Welpen trocken

In den ersten Wochen waren keine Anzeichen einer Schwangerschaft bei Gonnie zu erkennen, sie fraß wie gehabt, sie buddelte wie gehabt nach Mäusen und sie lief mit Askja und Tjalfe um die Wette. Am 30. Tag nach der Belegung dann der bange Gang zum Tierarzt, eine Ultraschalluntersuchung sollte Klarheit bringen. Positiv sagte der Tierarzt, ohne sich auf eine Anzahl der Welpen festzulegen. Ich muss gestehen, ich habe so gut wie gar nichts auf dem Bildschirm erkennen können, höchstens zwei hellgraue Ovale, eines deutlich, das andere weniger deutlich vor geringfügig dunklerem Hintergrund zu erkennen. Ab der fünften Woche bemerkten wir dann die ersten Veränderungen in Gonnies verhalten, sie wollte morgens nicht mehr so richtig fressen, fast die Hälfte ihres Futters ließ sie stehen. Auch wollte sie kaum noch mit den anderen beiden Hunden spazieren gehen. Ab der sechsten Woche konnte man auch an Gonnies
Alle vier Welpen in Reih und Glied
Alle vier Welpen in Reih und Glied
Bauchumfang erkennen, das uns ein freudiges Ereignis bevorstand. Auch waren Gonnies Brustwarzen stark vergrößert. In der letzten Woche wußte Gonnie teilweise garnicht mehr, wie sich sich hinlegen sollte, kaum hatte sie eine brauchbare Stellung gefunden stand sie auch schon nach kurzer Zeit wieder auf. Man konnte sehen wie sie sich quälte.
Dann endlich am 24. Februar dem 57. Tag nach der Belegung war es so weit. Gonnie lief schon sehr früh morgens sehr unruhig in der Wohnung oder auch im Garten auf und ab. Wir ließen sie keine Minute mehr aus den Augen. Um 10.13 Uhr erblickte Gonnies erster Welpe des B-Wurfes, ein Rüde das Licht der Welt. 15 Minuten später war dann der zweite Welpe, eine Hündin an der Reihe. Dann Nummer drei und vier, kurz hintereinander. Zuerst wieder ein Rüde und dann wieder eine Hündin. Gonnie nabelte ihre Welpen ab und leckte sie und auch sich zwischenzeitlich sauber. Als dann etwas Ruhe eingekehrt war, legten wir Gonnies Neugeborene nacheinander auf die Digitalwaage. Zwischen 180 und 136 Gramm wogen die Kleinen, der Schwerste wurde zuerst geboren und die letztgeborene Hündin war die leichteste.
Jeder Welpe hat eine individuelle Zeichnung
Jeder Welpe hat eine individuelle Zeichnung
Schon nach kurzer Zeit gehen die Welpen auf Suche nach der Milchquelle. Hierbei gibt es ein heftiges Gedrängel und Gequieke an Gonnies Brustwarzen. Aber letztlich ist Platz für jeden an der Milchbar. Danach liegen alle zufrieden mit Hautkontakt zueinander in der Wurfkiste und schlafen. Auch die glückliche Mama kann jetzt mal vorsichtig die Augen schließen für ein paar Minuten verdienter Ruhe.

Es ist etwas wunderbares so eine Geburt miterleben zu dürfen, Danke Gonnie daß du uns daran hast teilhaben lassen.



Die Namen für Gonnies B-Wurf haben ihren Ursprung in der nordischen Mythologie:
Der zuerst geborene Rüde soll Beite heißen oder mit vollem Namen Beite Gonnieson av Maastadfjellet. Beite war ein Seekönig, der gegen den Wind segelte und Gonnieson sagt aus, daß Beite der Sohn von Gonnie ist.
Die zuerst geborene Hündin soll Bera heißen oder mit vollem Namen Bera Gonniedatter av Maastadfjellet, Bera bedeutete die Bärin und Gonniedatter sagt uns, daß Bera die Tocher von Gonnie ist.
Der zweitgeborene Rüde soll Borgar heißen oder halt Borgar Gonnieson av Maastadfjellet, Borgar war ein treuer Gefolgsmann.
Und unser Nesthäkchen soll Brynja heißen oder eben Brynja Gonniedatter av Maastadfjellet, Brynja war ein Trollweib oder auch eine Riesin.
Ich hoffe wir hatten eine glückliche Hand bei der Auswahl der Namen und die Vier machen ihrem Namen alle Ehre.

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